Gedenkfeier im Caminul Eeva Elisheva & Berti Huber-Huber

CaminulEevaundBertiHuberAm 29. April fand in Arad, Rumänien eine Feier zum Gedenken an Eeva und Adalbert Huber-Huber im Altersheim, das nach ihnen benannt ist, statt. Wir Wiener Teilnehmer (die Kinder und Enkel des Ehepaares sowie finnische Voluntäre und ich) kamen nach einer ruhigen Fahrt im Vereinsbus gerade rechtzeitig vor Beginn der Feier an. Der Speisesaal des Heimes war in einen Multimedia-Vortragsraum umgewandelt worden. Zahlreiche Ehrengäste waren anwesend, unter ihnen der israelische Botschafter in Rumänien. Nach einer Ansprache des Präsidenten der jüdischen Gemeinde von Arad, Herrn Schlesinger, gab es einen ausführlichen Vortrag über die Entstehung der jüdischen Gemeinde Arad (die Gedenkfeier war eingebettet in das Jubiläum 180-Jahre Synagoge von Arad). Danach wurde Eevas Film “Bleiben sollen sie – die Synagogen. Jüdisches Leben in Rumänien”, den sie 1995 vollendet hatte, gezeigt. Es war ein ganz besonderes Erlebnis, den Film in dieser authentischen Umgebung zu sehen. Präsident Schlesinger hielt eine berührende Rede, in der er Eeva und Adalbert Huber-Hubers Leben und Werk würdigte. Zum Abschluss überreichte  er Tamara stellvertretend für die ganze Familie Huber-Huber und den Verein Hilfe und Hoffnung eine Schmuckkette mit dem hebräischen Wortחי  (Chai) für “Leben”.  Nach der Feier wurde zu einem Abendessen geladen, an dem auch der israelische Botschafter und der brasilianische Botschafter, der mit ihm befreundet ist, teilnahmen. Die finnische Voluntärin Maritta saß neben dem israelischen Botschafter und konnte ihm auf seine Fragen bezüglich der Anfänge und laufenden Tätigkeiten des Vereins aus erster Hand berichten, denn Maritta und ihr Mann Aarno unterstützten Eeva und Adalbert Huber-Huber von Anfang an. Der israelische Botschafter war sehr beeindruckt und sagte schließlich: “Es tröstet mich zu hören, wie die Mitarbeiter und Unterstützer von Hilfe und Hoffnung sich bemühen, jüdischen Gemeinden und auch einzelnen jüdischen Menschen in Rumänien zu helfen.”

 

(Elisabeth Baumegger im Mai 2014)