Fünftes “Brücke der Freundschaft”-Konzert am 2. Februar 2020 in Budapest

Am Sonntag, den 2. Februar 2020 war es wieder soweit: Die Organisationen FIDA International (Missions- und Entwicklungshilfeorganisation der finnischen Pfingstkirchen), American Jewish Joint Distribution Committee, ungarischer Zweig, MASZ alapitvány (jüdische Hilfsorganisation) sowie HILFE und HOFFNUNG luden zu einem weiteren “Brücke der Freundschaft”-Konzert ins Urania Filmtheater in Budapest ein.

Brücken zu bauen war die Vision des Gründerehepaares unseres Vereins HILFE und HOFFNUNG, Eeva und Adalbert Huber-Huber. Wir freuen uns, dass wir ihre Vision weitertragen dürfen und nun bereits zum fünften Mal ein klassisches Konzert mit Hilfe unserer jüdischen und christlichen Freunde in Budapest organisieren konnten.

Die Leiterin des JOINT Budapest und zugleich auch die Gastgeberin der Veranstaltung Taly Shaul eröffnete das Konzert und begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste.

Oberrabiner Peter Kardos beehrte uns mit seiner Anwesenheit und wandte sich mit einer erbauenden Grußbotschaft an die Gäste.

Zum ersten Mal nahm ein Botschafter die Einladung zu einem “Brücke der Freundschaft”-Konzert an: Der ungarische Botschafter in Finnland Dr. György Urkuti hielt einen viel beachteten Vortrag und gab der Veranstaltung eine diplomatische Dimension bevor der künstlerische Teil der Veranstaltung begann.

HILFE UND HOFFNUNG hatte mit Hilfe von Professor André Roth, der auch das abwechslungsreiche Konzertprogramm gestaltete, drei Künstler aus Wien für das “Brücke der Freundschaft”-Konzert nach Budapest gebracht:

Matinniemi Sanna, Sopran

Liviu Burz, Bass, Violine

Seul Lee, Klavierbegleitung

Werke von W. A. Mozart, Antonin Dvorak, Franz Lehar, Imre Kalman, Zoltan Kodaly und anderen Komponisten wurden gespielt und gesungen. Zum Schluss wurde – wie bei jedem “Brücke der Freundschaft”-Konzert – Yerushalayim Shel Zahav (Jerusalem aus Gold) von Naomi Shemer gesungen, in das einige Konzertbesucher emotional bewegt einstimmten.

Da das Publikum eine Zugabe erbat, interpretierten die Künstler schließlich noch “Becs, almaim varosa – Wien, du Stadt meiner Träume” von Rudolf Sieczynski. Welch eine gebührende Draufgabe! Brücken wurden nicht nur zwischen jüdischen und christlichen Organisationen und Konzertgästen gebaut, sondern auch zwischen den Städten Budapest und Wien…

(Februar 2020)

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